11.12.2018
Unterstützung für Ingenieure

Roland-Mack-Maschinenbau-Stipendium für KIT-Studierende

Am 10. Dezember 2018 hat der Europa-Park Inhaber Roland Mack die Leistungen von fünf Studierenden der Fakultät für Maschinenbau des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gewürdigt. Die Studenten stellten ihre Bachelor-Arbeiten vor und zeigten damit, wie vielfältig und komplex zugleich der moderne Maschinenbau ist. Mit dem Roland-Mack-Maschinenbau-Stipendium erhalten die angehenden Ingenieure für zwei Jahre eine finanzielle Unterstützung von 300 Euro im Monat auf ihrem Weg zum Master-Abschluss. 65 Studierenden ist seit 2012 die besondere Studienbeihilfe zuteilgeworden.

Zur Unterstützung von herausragenden Leistungen der Masterstudierenden der Fakultät für Maschinenbau am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vergab der Inhaber des Europa-Park, Roland Mack, an fünf Studierende das Roland-Mack-Maschinenbau-Stipendium. Er motivierte die Stipendiaten, ihren Wissensdurst nicht zu verlieren, das Erlernte im künftigen Beruf umzusetzen und sagte zudem: „Der Maschinenbau gilt als deutsche Schlüsselindustrie, mit ihm sind Schicksal und Zukunft unseres Landes aufgrund seiner volkswirtschaftlichen Bedeutung eng verbunden. Mit gut einer Million Beschäftigten ist der Maschinen- und Anlagenbau der größte industrielle Arbeitgeber Deutschlands und Rückgrat unserer Wirtschaft.“ Roland Mack betonte weiterhin gegenüber den Studierenden der Studiengänge an der Fakultät für Maschinenbau des KIT, dass es essentiell sei, theoretische Inhalte auch im Berufsleben kreativ anwenden zu können: „Ihr Wissen stellt ein sehr gutes Fundament dar, das Türen öffnet. Wissen ist aber nicht können: Die Übertragung theoretischer Inhalte in die Praxis ist enorm wichtig. Seien Sie also weiterhin engagiert und interessiert. Wir brauchen kreative Köpfe wie Sie“, betonte der Europa-Park Inhaber.

Das Karlsruher Institut für Technologie freut sich sehr über die Förderinitiative von Roland Mack. Der Dekan der KIT-Fakultät für Maschinenbau, Prof. Carsten Proppe, sagte im 4-Sterne Superior Hotel Santa Isabel: „Durch das Engagement von Unternehmern wie Dr. Mack wird die besondere Begabung und Leistungsbereitschaft herausragender Studierender des Karlsruher Maschinenbaus ausgezeichnet. Denn Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft benötigen dringend Ingenieurinnen und Ingenieure wie die heute hier anwesenden Stipendiatinnen und Stipendiaten. Sie sind auf dem besten Weg zum hervorragenden Ingenieur und zur hervorragenden Ingenieurin.“

Zudem erhielten die zukünftigen Ingenieure und deren Professoren des KIT, die ihre Schützlinge vorgeschlagen hatten, vor der feierlichen Übergabe der Stipendien eine ganz besondere Führung im Europa-Park. Die Gruppe bekam bei einem Blick hinter die Kulissen einen kleinen Eindruck auf mögliche zukünftige Berufsfelder. So wurden Maschinenräume, Wartungshallen und die Systemtechnik des Europa-Park gezeigt.

Die Studenten zeigten großes Interesse an den technischen Innovationen und Entwicklungen und waren von der vielfältigen Ingenieurskunst beeindruckt. Roland Mack hob die lange Firmentradition und Familiengeschichte von Mack Rides und des Europa-Park hervor. Zudem berichtete Andreas Schaaf, ehemaliger Maschinenbauabsolvent des KIT, wie sein Arbeitsalltag als Angestellter bei Mack Rides verläuft. 2012 erhielt er als einer der ersten Studierenden das Roland-Mack-Maschinenbau-Stipendium. Nach seinem Masterstudium begann er 2015 als Entwicklungsingenieur bzw. Achterbahn-Layouter für Mack Rides in Waldkirch.  

Zwischen Roland Mack und dem KIT besteht eine besondere Verbindung: Von 1969 bis 1974 studierte er selbst an der Technischen Universität Karlsruhe, dem heutigen KIT. Das Studium schloss er als Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Allgemeiner Maschinenbau ab und war von 2003 bis 2009 Mitglied des Universitätsrats. Seit 2012 fördert er zusammen mit dem KIT besonders talentierte Studenten mit dem Roland-Mack-Maschinenbau-Stipendium auf dem Weg zum Abschluss. 2013 wurde Roland Mack für sein besonderes Engagement und seinen Vorbildcharakter von der KIT-Fakultät für Maschinenbau mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet.

  • Dr.-Ing. h.c. Roland Mack (rechts) und Prof. Dr.-Ing. Carsten Proppe (2.v.r.) freuen sich mit den Studierenden und Geschäftsführer der KIT-Fakultät für Maschinenbau Dr. Kurt Sutter (links), Prof. Dr. Michael-J. Hoffmann (IAM, 2.v.l.) und Prof. Dr. Jürgen Fleischer (wbk, 3.v.l.) über die besondere Studienbeihilfe.

Wir verwenden Cookies um besser zu verstehen, wie Sie unsere Webseite nutzen, um den Webseiteninhalt auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und Ihnen das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Mit der weiteren Verwendung der Webseite akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung. Mehr erfahren